Zbigniew Bargielski 



1937 in Lomza (Polen) geboren, studierte zunächst Jura an der Universität in Lublin, dann Komposition an der Musikhochschule in Warschau. Im Jahre 1964 erhielt er das Kompositionsdiplom bei Prof. B. Szabelski in Kattowitz. 1965 wurde er 1. Preisträger beim Wettbewerb Junge polnische Komponisten in Warschau. 1966-1967 war er als Stipendiat der französischen Regierung bei Prof. Nadia Boulanger in Paris. Bargielski war mehrere Jahre Präsident der Jungen Polnischen Komponisten-Vereinigung und betätigte sich publizistisch in führenden polnischen Fach- und Tageszeitungen. Seine Werke wurden bei vielen Festspielen aufgeführt (z.B. Warschauer Herbst, Biennale Zagreb, Festival de Paris, Leningrader Frühling). Sein kompositorisches Schaffen umfaßt neben vier Opern und sechzehn Orchesterwerken zahlreiche Kammermusiken und Solostücke für verschiedene Instrumente.

Seit den siebziger Jahren lebte Bargielski in Österreich und hatte eine Professur in Bromberg. Er wurde 1983 österreichischer Staatsbürger und wohnt seit 1989 in Wien. In dieser Zeit hat Bargielski zahlreiche Werke pädagogischer und konzertanter Art für bzw. mit Akkordeon veröffentlicht, beispielsweise Trigonalia für Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug und Kammerorchester (1994) oder Concertino, ursprünglich für Klavier und Kammerorchester (1995), 1997 für Akkordeon und Kammerorchester eingerichtet.

Eine 1997 erschienene CD mit dem Akkordeonisten Zbigniew Kozlik enthält außer den Solowerken Gemalte Wolken (1982), Drei polnische Suiten (1984) und Suite der Tänze und Lieder (1986) seine wichtigsten Kammermusikwerke mit Akkordeon: Traumvogel (1980), Gespräch mit einem Schatten (1982), Schwarzer Spiegel (1984) und EGAD (1990).

Weitere Informationen über den Komponisten sind auf der Web-Seite des Polnischen Musik Zentrums.

Nilpferde (1979)
für zwei Akkordeons
Zapfenstreich (1979) 
für drei Akkordeons und Schlagzeug