Jürg Baur


(Copyright wikimedia commons / Foto: Ursus Samaga)

1918 in Düsseldorf geboren, studierte Komposition bei Philipp Jarnach an der Musikhochschule in Köln und betrieb gleichzeitig ein musikwissenschaftliches Studium an der dortigen Universität. 1956 mit dem Förderpreis der jungen Generation Recklinghausen und ein Jahr später mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet, war er 1960 und 1968 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit 1965 war er Direktor des Robert-Schumann- Konservatoriums in Düsseldorf, und 1969 wurde er zum Professor ernannt. Von 1971 bis 1991 war er Kompositionslehrer an der Musikhochschule in Köln. Er erhielt Kompositionsaufträge u.a. des Westdeutschen Rundfunks, der Zagreber Biennale und vieler deutscher Städte. Neben Orchester- und Chorwerken schrieb er Kammermusik, Klavier- und Orgelmusik. Mehrere Schallplatten- und CD-Einspielungen, zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland. Jürg Baur ist am 31. Januar 2010 in Düsseldorf verstorben.

Über den Komponisten und sein Werk informieren die Bücher Jürg Baur – Aspekte seines Schaffens (Wiesbaden 1993) und Der Komponist Jürg Baur – Eine Dokumentation (Düsseldorf 1993).

Weitere Informationen über Jürg Baur finden sich beim Verlag Dohr.

Drei Landschaftsbilder (1939/85)
für Akkordeon
Drei Toccaten (1985/86)
für Akkordeon